Ein Momo, in sechs Handgriffen.

Momos sind das Herz der tibetischen Küche — und das, was uns Gäste am häufigsten in Erinnerung behalten. Wir machen sie jeden Tag von Hand. Hier ist der Weg vom Mehl bis in Ihr Bambuskörbchen.
- 01
Teig ansetzen
Weizenmehl, Wasser, eine Prise Salz. Zwanzig Minuten Ruhe unter dem feuchten Tuch.
- 02
Füllung würzen
Fleisch oder Gemüse, gehackter Ingwer, Frühlingszwiebel, Knoblauch, Sesamöl, tibetische Gewürze.
- 03
Ausrollen
Zwei Zentimeter Teigling, mit der Rolle zum Blatt so dünn wie ein Fingernagel.
- 04
Falten
Achtzehn kleine Falten, mit Daumen und Zeigefinger, im Kreis. Die Öffnung nach oben.
- 05
Dämpfen
Sechs bis acht Minuten im Bambuskorb über sprudelndem Wasser. Der Dampf steigt.
- 06
Servieren
Mit hausgemachtem tibetischem Chilidip. Sofort essen — sonst wird die Haut zäh.

Warum Handarbeit?
Weil ein maschinell gefalteter Momo dicker sein muss, damit er hält. Handgefaltet können wir den Teig so dünn ziehen, dass die Füllung durchscheint — und genau das ist der Unterschied, den man beim ersten Biss schmeckt.
